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Mit dem Kanu von Wirtheim nach Gelnhausen

Richtig viel Spaß hatten die Teilnehmer der Kanutour, zu der St. Peter eingeladen hatte. In Wirtheim wurden die Kanus zu Wasser gelassen. Gemütlich ging es dann auf der Kinzig in Richtung Gelnhausen. In diesem Jahr erfreute ein sonniger Herbsttag das fröhliche Abenteuer, auch wenn sich gegen Ende zunehmend Wolken vor die Sonne schoben.

19 Teilnehmer, sechs Familien mit Kindern aus verschiedenen Pfarreien des Pastoralverbundes St. Raphael hatten die sechs Boote geentert. Es ging vorbei an eher familienfreundlichen Stromschnellen, bei denen es galt, die aus dem Wasser ragenden Felsbrocken erfolgreich zu umschiffen. Denen, den das nicht auf Anhieb gelang, kamen andere Boote zu Hilfe, um sie vom aufgelaufenen Felsen wieder zurück ins Fahrwasser zu schieben. Überhaupt zeigte sich, dass das Steuern eines Canadiers gelernt sein will. Nicht selten sah man Versuche, ob man nicht auch rückwärts ans Ziel kommen kann.

Es ging unter Brücken hindurch, entlang zahlreicher Wiesen und starkem Uferbewuchs, der Abschnitte der Kinzig als "Tunnel" erscheinen ließ. Dann ging es vorbei am Gelnhäuser Barbarossabad, um auf Höhe des Main-Kinzig-Forums auf die mit Abstand größte Herausforderung der knapp über dreistündigen Kanutour zu treffen: ein Wehr! Hier stieß das Familienereignis an seine familientauglichen Grenzen. Vier von sechs Booten konnten das Gleichgewicht nicht halten. Sehr schnell wurde klar, welche Funktion die Schwimmwesten und wasserdicht verschließbaren Transporttonnen mit reichlich trockener Ersatzkleidung hatten.

Dennoch war die Abenteuertour ein voller Erfolg, an der sich alle Teilnehmer sicherlich noch lange erinnern werden. Ein tolles naturverbundenes Erlebnis, bei dem die Familien die Gelegenheit hatten, sich in einem ganz ungewöhnlichem Umfeld näher kennen zu lernen, und die Heimatstadt aus einer völlig anderen Perspektive zu erfahren.