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Gelnhäuser Ministranten in Rom

Glauben, Gemeinschaft und die „Ewige Stadt“: Erlebnisreiche Tage verbrachten 30 Messdiener aus dem Kinzigtal in Rom. Unter dem Motto „Frei-darum ist es erlaubt, Gutes zu tun!“ trafen sich in der vergangenen Woche auch Gelnhäuser Minis mit rund 50.000 Messdiener aus allen deutschen Bistümern sowie aus Wien und Lettland in Rom.

Die 30 Messdiener aus den Pastoralverbünden St. Raphael Kinzigtal und St. Jakobus Vogelsberg-Spessart standen unter der Leitung von Pfarrer Markus Günther und Pastoralreferent Daniel Stehling. Insgesamt waren 670 Ministranten aus dem Bistum Fulda, zur Romwallfahrt aufgebrochen.

Höhepunkt der Wallfahrt war die Audienz und das gemeinsame Gebet der Ministranten mit Papst Franziskus auf dem Petersplatz. Hier durften die Ministranten aus St. Peter Gelnhausen, St. Wendelin Höchst, St. Maria Königin Meerholz-Hailer, St. Johannes Apostel Altenhasslau, St. Johannes Nepomuck Kassel und Mariä Heimsuchung Bieber ganz vorne mit dabei sein und wenige Meter neben der Bühne auf der Papst Franziskus saß, Platz nehmen.

Eine ganz besondere Ehre wurde Jens Grimm aus Gelnhausen zuteil, der beim Vorprogramm der Papstaudienz das Bistum Fulda vorstellen und so beim direkten Programm mitwirken durfte. Die Schwestern Alena, Hanna und Lisa Pfeiffer aus Höchst sangen sogar im Chor der Bistümer mit. „Ein ganz bewegendes und unvergessliches Erlebnis auf dem Petersplatz mit so vielen anderen Ministranten zu singen und dem Papst und den Bischöfen zu begegnen. Das wird noch lange nachwirken.“, freute sich Lisa Pfeiffer nach der Audienz auf dem Petersplatz.

Neben anderen deutschen Bischöfen nahm auch der Fuldaer Bischof Heinz Josef Algermissen an der Begegnung der Ministranten mit dem Papst teil. Viel Zeit nahm er sich für Autogramme, Gespräche und Fotos mit den Ministranten aus der Region Gelnhausen nach der Audienz. Bei einer Messfeier im Petersdom dankte der Fuldaer Oberhirte den Ministranten für ihren treuen Dienst in den Gemeinden und rief sie auf, sich weiter für Christus und ihren Glauben einzusetzen. Unvergesslich wird diese Messfeier auch für einige Messdiener aus dem Raum Gelnhausen bleiben, da sie während dieses Gottesdienstes im Petersdom Lektoren- und Messdienerdienst übernehmen durften.

Noch viele weitere Aktionen und Besichtigungen standen die ganze Woche über auf dem Programm der Jugendlichen. So gab es einen „Abend der Versöhnung und des Gebetes“ in der römischen Kirche St. Anastasia und ein „Blind Date“ – ein Treffen mit Ministranten aus dem Bistum Freiburg. Neben der Besichtigung der vier Hauptkirchen und vieler weiterer Kirchen Roms, standen natürlich ebenso die antiken Schätze und Sehenswürdigkeiten der „Ewigen Stadt“ auf dem Programm. Zu diesem zählte auch der Besuch der Domitilla-Katakomben. Diese bilden das größte Katakombenlabyrinth der rund sechzig antiken unterirdischen Gräbersysteme in Rom. Zu Gast waren die Minis aus dem Kinzigtal auch bei der Gemeinschaft S. Igidio in Trastevere.

Auch die kulinarischen Höhepunkte der italienischen Küche kamen nicht zu kurz und konnten in den Tagen in Rom ausgiebig genossen werden. Völlig begeistert resümierte Jens Grimm: „Ein tolles Erlebnis, bei dem aus einer Gruppe untereinander völlig fremder Ministranten neue Freundschaften entstanden und ein tolles Gemeinschaftsgefühl gewachsen ist. Ganz sicher wird mir und allen anderen diese Ministrantenwallfahrt lange in guter Erinnerung bleiben!“