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Geschichte4

Wiederaufbau

Im Jahre 1920 gelangte die St. Peterskirche durch Kauf in das Eigentum der katholischen Kirchengemeinde zu Gelnhausen. In den nachfolgenden 18 Jahren wurde sie unter Leitung von Architekt Martin Weber notdürftig restauriert. In diese Epoche fällt auch der stilverfälschende Anbau des Chorraumes und der beiden viereckigen Glockentürme.Eine totale Sanierung, von den Fundamenten bis zum Dach, erfuhr das Bauwerk in den Jahren 1982/83 unter Leitung der Architekten Hessberger und Klöckner, Gelnhausen. Das Sanierungskonzept konnte dabei nur bedingt dem klassischen Weg folgen, 'der in jeder Phase historisch möglichst mit originalen Befunden - belegbar ist' (Vgl. Dokumentation 1983, 5. 13). Es galt vielmehr, eine alle Bauteile und Epochen einbindende Gestaltungskonzeption innen und außen zu entwickeln. Eine der wichtigsten Entscheidungen in diesem Zusammenhang war der Einbau eines Lettners, der den apsidialen Chorraum der Kirche wieder wirkungsvoll zur Geltung kommen läßt. Der Altarraum wurde in die Vierung von Quer- und Langhaus verlegt und entsprechend dem liturgischen Konzept des 2. Vatikanischen Konzils neu gestaltet.Von außen sollte sich das Bauwerk in die städtebauliche Situation der Stadt Gelnhausen einpassen. Dies wurde durch die Entscheidung versucht, 'das gesamte Bauwerk vollflächig zu verputzen, ausgenommen die Werksteinflächen des nördlichen und südlichen Querhauses. Optisch vereinen sich alle aus verschiedenen Jahrhunderten stammenden Bauteile zu einem Bauwerk. Die lisenenartigen Vorsprünge an den Fassadenteilen, aber auch an den übrigen Fenstergewänden und allen anderen steinmetzmäßig bearbeiteten Gebäudeecken sind ebenfalls ohne Putz belassen. Dies gilt auch für die Portale und die historische Sonnenuhr an der Südfassade des Querhauses' (Vgl. Dokumentation 1983, 5. 13). Die Farbgebung der Peterskirche ist den Farbtönungen anderer Großbauten der Stadt nachempfunden.

St. Peter heute

Zur Pfarrei gehören rund 3200 Katholiken in der Stadt Gelnhausen mit den Stadtteilen Haitz und Roth.